Mizellenwasser – die ungeschminkte Wahrheit

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Mizellen Gesichtswasser
– das klingt ziemlich ansprechend, findet ihr nicht?
Das Marketing funktioniert und ich reagiere prompt auf solche Produkte, wie etwa das Upgrade eines schnöden Gesichtswassers, hin zum pflegenden, nicht austrocknenden Mizellenwassers.  Aber was ist es eigentlich? Wer ist diese geheimnisvolle Mizelle und was macht sie so besonders?

Die Werbung verkauft uns das Produkt als Allrounder der Makeup entfernt, Feuchtigkeit spendet und pflegt. In Wahrheit ist Mizellenwasser ist ein Gesichtswasser das einen geringen Teil Tensid, also Reinigungsmittel enthält und deshalb leicht schaumbildend wirkt.
Man könnte also auch einen Klecks Flüssigseife in ein beliebiges Gesichtswasser kippen, gut schütteln und hätte eine vergleichbare, wenn auch weniger glamouröse Wirkung.

Egal ob Chemie Gegner oder auch nicht, Tenside in Kosmetika sind nicht ideal. Abgesehen davon missfällt mir der Gedanke das Ganze auf der Haut zu lassen, denn anders als beim Waschgel verbleibt das verdünnte Tensid im Gesicht und wird nicht mit Wasser abgespült.

„Seit wann wäscht man denn sein Gesicht nicht mehr mit Leitungswasser“, brummt mein Mann verständnislos, als ich versuche ihm die Thematik zu erklären. Berechtigter Einwand, aber Leitungswasser lässt meine Haut trocken werden und verschafft mir ein unangenehmes Spannungsgefühl, weshalb Wasser mit Zusatz sehr wohl Sinn macht, nur eben selbstgemacht und somit ohne Chemie!

Aber glücklicherweise könnt ihr Mizellenwasser einfach, schnell und kostengünstig selbermachen.
Ihr braucht dazu:
100ml Rosenwasser (dieses hier)
½ Teelöffel Vitamin E Öl (dieses hier)
10Tropfen ätherisches Rosenöl (Beispiel)
(Decyl Glucoside – Falls ihr eine leicht schäumende Wirkung haben wollt. Einsatzmenge 1-3%.
Ich allerdings lasse das weg.)

Herstellung:
Alle Zutaten in einen Messbecher geben und mit einem Milchschäumer gut vermischen. (Öl und Wasser werden sich bald wieder trennen, also zügig arbeiten)
Die Mischung nun in ein Einmachglas füllen und einen Stapel Wattepads eintunken.
Sobald diese vollgesogen sind, habt ihr Reinigungspads die ihr – für einen extra Frischekick- im Kühlschrank aufbewahren könnt! Ich schwöre besonders morgens auf diese kühlende Wirkung.

Haltbarkeit: Was die maximale Haltbarkeit betrifft kann ich euch keine genauen Angaben machen, ich verwahre meine Reinigungspads im Kühlschrank und brauche sie innerhalb von 2 Wochen auf – es gab noch nie Probleme!

Fazit: Dank der enthaltenen Wirkstoffe wird die Haut nicht austrocknen und spannen, selbst wenn ihr euch danach nicht eincremt. Das Ergebnis ist viel kostbarer und reichhaltiger als ihre chemischen Pendants, weil sie echte Stoffe in viel höherer Konzentration enthalten.

Probiert es aus und teilt mir eure Erfahrungen mit!
Wie immer ist auch das teilen, bewerten und kommentieren dieses Artikels sehr erwünscht.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag!
Eure Ela

 

 

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